Sprung an die Sieg, Eitorf
| Ort: | Eitorf |
| Auftraggeber*innen: | Gemeinde Eitorf |
| ARGE: | Reicher Haase Architekten |
| Planungszeitraum: | 2009-2015 |
| Größe: | ca. 40ha |
| Fotographie: | Fotoatelier Holtschneider, Lohmar |
KONZEPT
Der erste Planungsbereich umfasst die nördlich und südlich des Bahnhofs liegenden Flächen mit den dazugehörigen ÖPNV-Anlagen, die durch den Bahnhofplatz und den Siegauenplatz neu gestaltet und aufgewertet werden.
Die westlich des Bahnhofs liegenden Flächen, die einen Ortseingang darstellen, sowie die Wegeverbindung, die vom Siegauenplatz in Richtung Norden verläuft und mit dem Siegbalkon im Siegauenbereich ihren Abschluss findet, sind ebenso Inhalte des ersten Planungsbereiches.
BAHNHOFSVORPLATZ
Das Konzept sieht vor, die Verkehrsfunktionen (Bushaltestellen und Taxistand) an den Rand zu verlagern und die Fläche für Fußgänger zu gestalten.
Durch die Platzgestaltung wird eine Aufwertung des öffentlichen Raumes erzielt und die Aufenthaltsqualität gesteigert. Gleichzeitig wird durch den Bahnhofplatz, der zum einen den Ankunftsort für Bahnreisende und zum anderen durch seine exponierte Lage einen
Ortseingang über die L 333 darstellt, eine Adresse für Eitorf ausgebildet.
SIEGAUENPLATZ
Durch das Anlegen des Siegauenplatzes als Teil der Stadtschiene werden die Flächen nördlich der Bahn neu gestaltet
und aufgewertet. Der Siegauenplatz nimmt die bestehende Bahnunterführung für Fußgänger auf und dient als „Sprungbrett“ für die Verbindung von Stadt und Sieg. In die Platzfläche ist ein Feld für Streetball aus farbigem
Tartanbelag und eine Skateranlage aus Betonelementen integriert.
ERLEBNISLANDSCHAFT
Die „Erlebnislandschaft“ in Eitorf ist Teil eines öffentlich zugänglichen Schulhofbereiches wie auch Teil der Verbindung „Sprung an die Sieg“.
Diese Hügellandschaft besteht aus unterschiedlich hohen Kunststoffhügeln, die zum Spielen, Toben, Ausruhen
und BMX-Fahren einläd. Vor allem in den Pausenzeiten ist die Hügellandschaft eine stark genutzte Spielskultpur mit hohem Spaßfaktor.