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Nationales Fußballmuseum des DFB in Dortmund

Realisierungswettbewerb

Ort: Dortmund (D)

Preis: ein 1. Preis, zur Überarbeitung aufgefordert

Datum: 05-2011

Auslober: Stadt Dortmund

Architekt: HPP Architekten, Düsseldorf

Freiraumkonzept
Das neue Fußballmuseum in Dortmund ist zukünftig einer der Solitärbauten entlang des Königswalls, die jeweils eine besondere Außenraumgestaltung aufweisen. Es entsteht ein Wechsel aus grünen und steinernen Orten. Das Freiraumkonzept sieht vor, das Sportmuseum auf einen urbanen Platz zu stellen. Ein homogener Belag bildet einen steinernen Teppich für das Gebäude und hebt so das Museum in seiner Umgebung hervor.

Entwurf
Der Entwurf sieht vor, den Außenraum als eine hochwertige Platzfläche auszubilden. Der Platz öffnet sich sowohl zum Königswall und dem Hauptbahnhofeingang als auch zur Wallstrasse mit dem Eingang in den Veranstaltungsbereich des Museums. Der Platz erhält einen einheitlichen Belag aus großformatigen Betonplatten in den Maßen 1,50m x 0,50m. Eine verschleifende Stufenanlage vermittelt zwischen den unterschiedlichen Höhenniveaus des Platzes und der Umgebung, sodass sich der Platz im Osten ca. 1, 50 m aus dem umgebenden Niveau heraushebt und im Westen ca. 1, 50 m hinein taucht.

Für besondere Anlässe befindet sich direkt am Königswall eine Vorfahrt für spezielle Gäste. Fahnenmasten  begrüßen die Ankommenden sowohl an der Vorfahrt als auch auf dem Vorplatz. Zusätzlich befinden sich mehrere übergroße Fußballerstatuen auf dem Platz. Zwei große Bänke laden an den Eingängen zum Verweilen ein. Außengastronomie bespielt und belebt den Platz.

Der westlich gelegene Parkplatz wird in die vorhandene Grünstruktur integriert. Bestandsbäume und Neupflanzungen ergänzen sich zu einem schattenspendenden Baumdach.  Der Parkplatz sowie die Zufahrt werden in Betonpflastersteinen ausgebildet. Ca. 33 Stellplätze, wovon zwei behindertengerecht ausgelegt sind, stehen zur Verfügung.

Die Museumsmeile sollte, bis auf die Anlieferung des Museums und der angrenzenden Geschäfte, weitestgehend verkehrsfrei gehalten werden.  Ein Ausstattungsband aus Stahl könnte in Anlehnung an die Stahlindustrie des Ruhrgebietes den Verlauf der Meile prägen. Inschriften im Stahlband zu den Museen und/oder der Dortmunder Geschichte begleiten die Besucher der Meile. Bänke, Papierkörbe, Fahrradständer, Infotafeln und vor allem Leuchten erhöhen die Aufenthaltsqualität der Meile erheblich.